BONDERITE M-ZN – Zinkphosphat-Technologie

Die Vorbehandlung von Metallen mit einer Zinkphosphat-Konversionsbeschichtung umfasst drei Hauptschritte: Reinigung und Aktivierung der Metalloberfläche, Auftrag der Konversionsschicht und Verdichtung/Nachpassivierung. Dieses Verfahren bildet auf der Metalloberfläche eine polykristalline Struktur, die Eisen-, Mangan-, Nickel- und Zinkphosphate enthält und neben einer ausgezeichneten Haftung von Pulverbeschichtungen, Elektrotauchlackierungen oder flüssigen Lacken auch einen überragenden Korrosionsschutz gewährleistet.

BONDERITE bietet Produkte für alle drei Schritte; und dank unserer langjährigen Erfahrung können wir alle Prozesse auf Ihre spezifischen Anforderungen abstimmen.

Der Zinkphosphatierungsprozess

Die Zinkphosphat-Konversionsbeschichtung sorgt für ein hohes Maß an Korrosionsbeständigkeit und bildet einen perfekten Untergrund für die nachfolgende Beschichtung oder Lackierung. Die BONDERITE Phosphatkonversionsbeschichtungen sind für eine Vielzahl metallischer Oberflächen geeignet, z. B. Stahl, verzinkter Stahl, elektrolytisch verzinkter Stahl, zinklegierungsbeschichteter Stahl, Aluminium, Zink, Cadmium, Silber und Zinn.

Das Verfahren ist in der Lage, die Metalloberfläche in eine nicht-metallische, polykristalline Beschichtung umzuwandeln, die Eisen-, Mangan-, Nickel- und Zinkphosphate enthält. Diese Beschichtung bietet eine hohe Alkalibeständigkeit und kommt dank überragender Haftung und Haltbarkeit bevorzugt als Lackgrund zum Einsatz.

Das trikationische Phosphatierungsverfahren von HENKEL für Stahl, verzinkten Stahl, legierungsbeschichteten (Zn/Ni) Stahl und Aluminium (nach Badmodifikation) erzeugt eine feinkristalline Schicht aus zinkphosphathaltigem Mangan. Die kristalline Schicht verfügt über sehr gute Korrosionsschutzeigenschaften und bildet eine ausgezeichnete Basis für nachfolgende Lackierungen oder organische Beschichtungen.  

HENKEL bietet eine Reihe von BONDERITE Produkten mit speziellen Formulierungen für spezifische Anwendungen, beispielsweise nickelfreie Beschichtungen, die dennoch eine sehr gute Lackhaftung und einen ausgezeichneten Korrosionsschutz auf Metalloberflächen gewährleisten.

Aktivierung für die Zinkphosphatierung

Um eine perfekte Haftung von Zinkphosphat-Konversionsbeschichtungen sicherzustellen, muss die Oberfläche vor der Behandlung gereinigt und aktiviert werden.  Dabei werden Öle und Fette mithilfe wässriger oder lösungsmittelbasierter Reinigungslösungen von der Oberfläche entfernt, um so die ideale Haftfläche für die nachfolgende Behandlung zu schaffen.

Die Aktivierung kommen nach der auf die Reinigung folgenden Spülung zum Einsatz. Ihre Aufgabe besteht in der Bildung von Keimstellen auf der sauberen Metalloberfläche, die die Ausbildung einer feineren Kristallstruktur unterstützen. Je höher die Konzentration des Aktivierungsproduktes, desto feinere Zinkphosphatkristalle  werden erzielt und desto geringer das Gesamtschichtgewicht. Der Aktivierungsschritt erfolgt unmittelbar vor der Zinkphosphatierung.

Henkel bietet eine Reihe von BONDERITE Produkten, die gezielt für die Vorbereitung metallischer Oberflächen für die Zinkphosphatierung entwickelt wurden und eine widerstandsfähige, langlebige und hochwertige Oberfläche gewährleisten.

Nachpassivierung

Eine weitere Behandlung im Anschluss an die Zinkphosphatierung hat sich als vorteilhaft für die Langzeitleistung der Beschichtung erwiesen. Die Nachpassivierung reduziert die Porosität der Oberfläche und erhöht die Barrierewirkung gegenüber Wasser und Salznebel, was die langfristige Korrosionsbeständigkeit verbessert.

HENKEL bietet eine Reihe von BONDERITE Produkten, die gezielt für die Nachbehandlung zinkphosphatierter metallischer Oberflächen formuliert wurden, um die Korrosionsbeständigkeit der Oberfläche zu optimieren.

Vorteile der Zinkphosphatbehandlung

Die Zinkphosphat-Konversionsbeschichtung ist ein bewährtes Verfahren zur Vorbereitung von Metalloberflächen für die Lackierung. Sie bildet eine ausgezeichnete Basis für die bestmögliche Lackhaftung und ein hohes Maß an Korrosionsschutz.  

Haupteigenschaften des Verfahrens sind unter anderem:

  • Geeignet für den Einsatz bei einer Vielzahl von Metallen
  • Automatische Steuerung
  • Erzeugt eine feinkristalline Beschichtung als ausgezeichnete Grundlage für nachfolgende Lackierungen
  • Kompatibel mit einer Vielzahl von lösungsmittel- und wasserbasierten Lacken
  • Produkte für unterschiedliche Wassergüten verfügbar

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